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Sonntag, 09.01.2011
sanu Umweltfachleute räumen an der WWF Preisverleihung ab
 

In der Hauptkategorie bekam der Fachverband der Schweizerischen Kies und Betonindustrie FSKB in Bern den 3. Platz und wurde mit CHF 5'000.- belohnt. Die beiden sanu-Abgänger Beat Haller und Doris Hösli führen in zahlreichen AbbaustellenSchweiz Naturförderungsprojekte durch, meistens in Zusammenarbeit mit dem Personal der Abbaustellen. Beispielsweise kümmern sie sich um den Bau von ausdauernden und temporären Gewässern, die Gestaltung von Reservatsflächen in der Endgestaltung, Unterhalt von Ruderal- und Pionierwaldflächen, Reduktion von Neophyten und die Durchführung von Schulklassen- und Erwachseneneinsätze. Mit diesem Projekt schafften sie es auf Rang drei beim WWF-Preis.



Schulklasse im Kieswerk




Renaturierung im Kieswek

Mit Daniela Habegger ist ebenfalls eine ehemalige sanu Lehrgangsteilnehmerin nominiert. Sie ist seit 34 Jahren als Friedhofsgärtnerin auf dem Friedhof Wohlen b. Bern tätig. Während der Ausbildung zur Natur- und Umweltfachfrau bei sanu verfasste sie eine Projektarbeit mit dem Titel «Der LEBENdige Friedhof», in welcher sie sich Gedanken zu ihrer täglichen Arbeit auf dem Friedhof machte. Die Idee war, den monotonen Lebensraum Friedhof in einen
lebendigen Ort zu verwandeln. Neben den üblichen Friedhofspflanzen sollten auch naturnahe Lebensräume und Kleinstrukturen ihren Platz finden, um die Biodiversität auf der ganzen Anlage zu fördern. Dieses Projekt überzeugte auch die Fachjury des WWF-Preises und in der Kategorie «Gemeinden» erreichte Daniela Habegger und die Gemeinde Wohlen b. Bern den 1.Platz.

In den Kategorien «Landwirtschaft» und «Unternehmen» wurden zwei Gewinner-Projekte ebenfalls von sanu-Natur- und Umweltfachleuten unterstützt. Der nächste sanu-Lehrgang
zum eidg. Fachausweis startet im August 2011 und in die Informationsabende finden am 2.Februar 2011 in Olten und am 1. März in Biel statt.

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