Aktuell
Wo Berge abgebaut werden
Nur im Schneckenposttempo können die Spezialfahrzeuge den deponierten Abfall wieder zu Tage fördern.
Hier einige Eindrücke von der Besichtigung Kölliken vom 21. Mai 2011
Hier einige Eindrücke von der Besichtigung Kölliken vom 21. Mai 2011
Schaurig und beindruckend - so könnte man unseren Ausflug in die Sondermüll Deponie Koelliken wohl beschreiben. Herr Lais, Betriebsleiter der Deponie, erklärte den anwesenden Umweltfachleuten und Gästen aus der Chemiebranche in einem Referat, wie es zu dieser Deponie kam und wieso die Sanierung bis 2018 (so lange dauert die Sanierung noch mindestens), über 700 Millionen Franken kosten wird. Während der Führung wurde den Besuchern klar, dass es nicht nur spezielle Fahrzeuge benötigt, sondern auch viel Know-how wie der Abfall nach der Sanierung umweltschonend entsorgt respektive wieder Aufbereitet werden kann.
Uns interessierte vor allem, wo der ausgebaggerte Müll letztendlich hin gebracht wird. So konnten wir erfahren, dass ein Teil des Mülls nach Holland gebracht wird. Dieser wird vor Ort aufbereitet und für Deichbauten weiter verwendet. Ein anderer Teil wird in stillgelegten Salzbergwerken nach Deutschland gebracht und dort endgelagert und der Rest bleibt in der Schweiz. Es war interessant zu erfahren, dass in Koelliken nur geringe Mengen giftiger Sonderabfall abgelagert wurde.
Beeindruckend war sicherlich für uns alle, wie viel Aufwand und Geld es noch benötigen wird, bis alle noch vorhandenen Deponien saniert sind.
Uns interessierte vor allem, wo der ausgebaggerte Müll letztendlich hin gebracht wird. So konnten wir erfahren, dass ein Teil des Mülls nach Holland gebracht wird. Dieser wird vor Ort aufbereitet und für Deichbauten weiter verwendet. Ein anderer Teil wird in stillgelegten Salzbergwerken nach Deutschland gebracht und dort endgelagert und der Rest bleibt in der Schweiz. Es war interessant zu erfahren, dass in Koelliken nur geringe Mengen giftiger Sonderabfall abgelagert wurde.
Beeindruckend war sicherlich für uns alle, wie viel Aufwand und Geld es noch benötigen wird, bis alle noch vorhandenen Deponien saniert sind.
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| Betriebsleiter Peter Lais erklärt die Funktion des 600m langen Stollen. Das austretende Wasser wird in 129 Drainagebrunnen gefasst und im Werkstollen zur Behandlung in die Vorklärung gebracht. |
Zugang über eine Wendeltreppe zum 60 m tief untenliegenden Stollen. | |
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| Kläranlage für die Abwasser der Sickergruben |
Drainagebrunnen im Stollen | |
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| Zwischen den diversen Erdschichten lagern Fässer mit Farb- und Lackresten, Siedlungsabfall und vieles mehr. |
Schwierige Bergung der Fässer. Oft sind sie schon stark zersetzt. | |
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| Luftschleusen versorgen die Führerkabine mit Sauerstoff. | Das Dach der Deponie ist mit einer Spezialfolie luftdicht abgeschlossen. |
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| 175m weite Bogentragwerke halten die Dachkonstruktion. |
Die Baggerkabine wird mit Sauerstoff versorgt. Die Wände stehen auf Betonpfeilern. | |
![]() Die Container stehen zum Transport per Bahn oder Lastwagen bereit. |
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| Die heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergwerkarbeiter steht in einer Nisch vom Stollen. |
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